Botanik & Standort
Die Ringelblume (Calendula officinalis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), wie auch Löwenzahn oder Arnika. Sie ist eine einjährige, krautige Pflanze, die bei günstigen Bedingungen sogar bis in den November blüht und gedeiht.
Ursprünglich wahrscheinlich im Mittelmeerraum beheimatet, ist sie heute in ganz Europa heimisch und auch in Nordamerika weit verbreitet.
Ihr harziger, biegsamer Stängel trägt lanzettliche,
leicht fleischige Blätter, die den Stiel umfassen und drüsig besetzt
sind.
Die leuchtenden Blüten bestehen aus strahlenförmigen Zungenblüten am
Rand und kleinen Röhrenblüten im Zentrum.
Mit einer Wuchshöhe von etwa 30–40 cm ist die Ringelblume kompakt, aber ausdrucksstark. Ihre Samen – kleine, gebogene Gebilde – erinnern an winzige Ringel und gaben der Pflanze ihren deutschen Namen - Ringelblume.
Für Heil- und Pflegemittel werden vor allem die Blüten geerntet, die frisch oder getrocknet zu Tee, Tinkturen oder in Öl und Salben verarbeitet werden.
Inhaltsstoffe & Wirkweisen
Naturheilkundliche Anwendung
Die Ringelblume ist vor allem für ihre herausragenden wundheilenden Eigenschaften bekannt und zählt zu den wichtigsten Heilpflanzen für Haut und Schleimhäute in der westlichen Pflanzenheilkunde.
Blütenzauber
Sie unterstützt die Heilung unterschiedlichster Hautverletzungen – von Schnitten, Schürfwunden bis hin zu tieferen Rissen, Stichwunden oder kleineren Traumata. Dabei wirkt sie entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral, was Infektionen vorbeugt und die Wundheilung beschleunigt.
Dank ihrer adstringierenden Wirkung zieht Calendula die Wundränder zusammen, wodurch die Heilung schneller voranschreitet und übermäßige Narbenbildung reduziert wird.
Auch bei trockener, rissiger oder empfindlicher Haut findet sie Anwendung, etwa bei Windeldermatitis, Ekzemen, wunden Brustwarzen oder Hautpilz.
Darüber hinaus kann sie unterstützend bei Hautproblemen wie unreiner Haut, Akne oder Pickeln eingesetzt werden. Zudem lindert sie Juckreiz und Reizungen nach Insektenstichen.
Ob als Salbe, Öl, Tinktur oder Umschlag – die Ringelblume ist ein bewährtes, sanftes Mittel für vielfältige Haut- und Schleimhautbeschwerden.
- Lymph- und Immunsystem
- Leber und Gallenblase
- Verdauungstrakt (besonders Magen-Darm-Schleimhäute)
- Venensystem
- Frauenzyklus
- Psyche
Lymph- und Immunsystem
Calendula ist ein sanftes Mittel zur Förderung des Lymphflusses (lymphagog).
Die Lymphe ist ein wichtiger Teil unseres Immunsystems und sorgt dafür, dass
Abfallstoffe, überschüssige Flüssigkeit und Fremdstoffe aus dem Gewebe
abtransportiert werden.
So kann die Ringelblume helfen, Schwellungen und Schmerzen bei geschwollenen Lymphknoten zu lindern und das Gewebe zu entlasten.
Durch ihre Inhaltsstoffe unterstützt die Ringelblume das Immunsystem darin, Entzündungen angemessen zu bremsen und überschießende Abwehrreaktionen zu verhindern. So trägt sie dazu bei, Entzündungsprozesse zu kontrollieren und das Immunsystem zu stabilisieren.
Leber und Gallenblase
Die gelbe Blüte der Ringelblume und ihr bitterer Geschmack zeigen gemäß der
Signaturenlehre einen Leberbezug an. Tatsächlich kann die Ringelblume die
Gallenproduktion der Leber anregen und unterstützt die Entgiftung über Leber
auch über die Verdauung und Lymphe. Sie öffnet sozusagen die "Tore zur
Ausscheidung" von Stoffwechselabfällen und reinigt so Blut und Leber.
Verdauungstrakt
Durch ihre bitter-tonisierende Wirkweise und damit verbesserter Gallenproduktion, kann die Ringelblume den Fettstoffwechsel und die Verdauung
von Fetten unterstützten und generell eine Verdauungsschwäche unterstützen.
Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Ringelblume sind ein Balsam für die Schleimhäute des Verdauungstraktes. Sie hilft, Reizungen durch Unverträglichkeiten oder Allergien zu lindern und trägt zu einem gesunden Verdauungssystem bei.
Venensystem
Calendula tonisiert die Venen und kann bei leichter Venenschwächen helfen,
indem sie die Gefäßelastizität verbessert. Oft wird sie in Kombination mit
anderen venentonisierenden Pflanzen wie Rosskastanie oder Steinklee verwendet, um die Wirkung zu verstärken.
echter Steinklee
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Frauenzyklus
Ringelblume ist ein bewährtes Emmenagogum, das heißt, sie kann die Menstruation
anregen und hilft so bei ausbleibender oder unregelmäßiger Regelblutung. Oft
hat eine Überforderte Leber mit dem Hormonauf- und abbau zu tun, auch hier
setzt die Ringelblume an.
Sie wirkt aber auch sie krampflösend und lindert damit Menstruationsbeschwerden.
Als sonnenhafte Pflanze bringt sie Licht und Wärme in die zyklischen Schwankungen, was auch bei prämenstruellen Verstimmungen und depressiven Verstimmungen hilfreich sein kann.
Darüber hinaus besitzt Calendula antimykotische Eigenschaften, die bei Vaginalmykosen unterstützen. Sie fördert die Heilung von Schleimhautreizungen und Wunden im Genitalbereich, beispielsweise nach Geburten oder Operationen.
Psychische Wirkung
Calendula wird auch als „pflanzliche Sonne“ beschrieben, ein Bild, das ihre
astrologische Verbindung zur Sonne widerspiegelt. Sie wirkt besonders dort, „wo
die Sonne nicht hinscheint“ – in kalten, feuchten Geweben und im
Lymphsystem. Auf der psychischen Ebene hilft sie, Kälte, Feuchtigkeit und
depressive Verstimmungen zu lösen, hebt sanft das Bewusstsein, bringt Licht in
dunkle Ecken der Seele und klärt die Wahrnehmung
Astrologische Zuordnung Wesens & Chakrenbezug
Calendula wird von der Sonne beherrscht – und das zeigt sich in ihrer ganzen Erscheinung und Wirkung. Ihre leuchtend orangefarbenen Blüten sind wie kleine Sonnen, die Wärme und Licht ausstrahlen. Fast scheint es, als sei ein Stück der Sonne auf die Erde gefallen, um hier heilend zu wirken.
Diese solare Signatur zeigt sich auch in ihren Heilkräften: Calendula wirkt wärmend, lösend und befreit das Gewebe von Stauungen und Kälte. Sie bringt Lebenskraft und Heilung dahin, wo Dunkelheit und Blockaden sind.
Auf der feinstofflichen Ebene stärkt Calendula die innere Sonne – das Wesentliche im Menschen, den Kern des Selbst, der für Ermächtigung, Selbstvertrauen und Lebensfreude steht.
Calendula wirkt vor allem auf das dritte, das Solarplexus-Chakra – das Zentrum von persönlicher Kraft, Willenskraft und Selbstvertrauen. Hier entfaltet sie ihre wärmende, kraftspendende Wirkung, die das innere Feuer stärkt und Stagnationen löst. Sie ist eine Pflanze für alle, die ihre "innere Sonne" verloren haben, ihre innere Kraft und ihr Strahlen. Alle, die sich verloren oder von Zweifeln und dunklen Gedanken überschattet fühlen. Wie ein Licht in der Dunkelheit bringt sie Wärme, Klarheit und Verbindung zurück zu unserer vitalen Essenz.
Ebenso unterstützt Calendula das zweite Chakra, den Sitz von Kreativität, Sinnlichkeit und dem weiblichen Schoßraum. Gerade in der Frauenheilkunde bringt sie Licht und Wärme in dunkle, blockierte Stellen.
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