Echter Steinklee-Tinktur
melilotus officinalis
Melilotus officinalis – Steinklee
Der Gelbe Steinklee, auch „Honigklee“ genannt, gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Seine leuchtend gelben Blüten und der charakteristische Duft nach Heu beim Trocknen machen ihn unverwechselbar
Traditionelle Anwendung:
Steinklee gilt als klassisches Venen- und Lymphkraut. Er wird eingesetzt, um den venösen Rückfluss zu unterstützen, Schweregefühl in den Beinen zu lindern und Lymphstauungen zu erleichtern. Durch seinen Cumaringehalt wird ihm eine blutverdünnende Wirkung zugeschrieben, die auch bei Migräne und zur Vorbeugung von Thrombosen in der Naturheilkunde Beachtung findet. Äußerlich wird Steinklee traditionell in Salben und Umschlägen zur Wundheilung und Hautpflege verwendet.
Wesen:
Nach Kalbermatten trägt Steinklee das Prinzip von Auflösung und Verflüssigung in sich. Er hilft, erstarrte Lebenssäfte wieder ins Fließen zu bringen und wirkt erweichend bei Tendenzen zu Verklumpung und Verknotung – sowohl im Körperlichen als auch im Seelischen.
Anwendungshinweise:
Empfohlen wird die Einnahme 1–3 Mal täglich mit einer Dosierung von 2–5 Tropfen in etwas Wasser (vgl. Kalbermatten, Roger: Wesen und Signatur der Heilpflanzen. at Verlag, 2019, S. 137f.)
Hinweis: Die genannten Angaben beruhen auf traditioneller Überlieferung und Fachliteratur. Wir können und dürfen keine therapeutischen Auskünfte oder Heilversprechen geben.