Die Bauerngartenpflanze ragt bis zu zwei Meter in die Höhe und zeigt sich im Hochsommer mit zahlreichen Blüten und sehr großen Blättern. Sie verwildert leicht und nimmt sich ihren Platz an Waldrändern oder Bachböschungen. Die leuchtend gelben Blüten sind bei Bienen und Schmetterlingen beliebt, wir schätzen und verwenden vor allem die Wurzel und Blätter der Heilpflanze. Die Pflanze sollte mindestens zwei bis drei Jahre alt sein, bevor die Wurzel geerntet wird. Getrocknet hat diese einen weihrauchähnlichen Duft, weshalb sie den Volksnamen Weihrauchwurz erhielt.
Die ätherischen Öle der Pflanze sind in der Naturheilkunde für ihre schleimlösende Wirkung bekannt, so lässt sich aus der frischen Wurzel ein natürlicher Hustensaft herstellen. Nach dem Sommer enthält die Wurzel besonders viel Inulin, welches die Verdauung aktiviert und zur Darmgesundheit beiträgt - deshalb ist die getrocknete Wurzel unter anderem in unserer Teemischung Bauchgesangenthalten.
Als Salbe gilt der Alant aufgrund seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung nicht nur als wertvolles Wundheilmittel, sondern wird auch bei Hautkrankheiten, Ekzemen und Akne angewandt.