Aktivismus heißt Verbindung
Dieses Buch thematisiert aus postkolonialer Perspektive und aus der Tradition von Indigenem Aktivismus:
Wie bedingen sich Klimakatastrophe und die zunehmenden Konflikte zwischen Menschen gegenseitig?
Warum nimmt Gewalt global eher zu als ab – sowohl zwischen Menschen, zwischen Staaten als auch zwischen Menschen und Natur?
Sherri Mitchell eröffnet mit ihrem visionären, analytischen und bewegenden Buch ganz neue Argumentationen für ein westlich sozialisiertes Publikum, die die Logiken von Schuld und Richtig/Falsch verlassen. Stattdessen wird ein respektvoller und gewaltfreier Ansatz detailliert und konkret vorgestellt.
Die Lektüre kann lebensverändernde und weltrettende Wirkungen auslösen. Das Buch ist in einer klaren Sprache geschrieben: intensiv, konkret und bewegend.
Es ermuntert zu einem politischen Aktivismus, der Gewaltspiralen verlässt, indem Menschen sich neu verbinden mit allem Lebendigen – mit sich selbst und den eigenen Ängsten, mit anderen und dem umfassenden Schmerz durch die koloniale und neokoloniale Geschichte. Aktivismus heißt Verbindung eröffnet Möglichkeiten individueller und kollektiver Heilung durch konkrete eigene und gemeinschaftliche Handlungen in Zeiten globaler Herausforderungen. Es bestärkt, zeigt auf, wie auch in diskriminierungskritischen Kontexten Gewalt häufig normalisiert ist, und bietet Handlungsansätze für Wege aus gesellschaftlichen Sackgassen.