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Aussaattage 2022 Maria Thun

9,00 €

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Produktnummer: 39347

Dieser Aussaatkalender ist ein idealer Begleiter für das Gartenjahr 2022 und gibt Aufschluss über die wichtigsten astronomischen Kräfte, die das Wachstum und die Qualität der Pflanzen beeinflussen. Maria Thun nimmt eine geozentrische und astronomische Betrachtungsweise ein und beschreibt anhand des Tierkreises, was für eine reiche Ernte zu beachten ist. Das Wissen der Autorin basiert auf unzähligen Versuchen und Untersuchungen, meist wissenschaftlich geprägt, die seit 1952 durchgeführt wurden. Inzwischen gibt es auf dem Markt mehrere „Mondkalender“, die dem Hausgärtner, Gärtner, Landwirt, Weinbauern und Imker die Arbeit erleichtern wollen. Vergleicht man die verschiedenen Kalender, so muss man feststellen, dass zum Teil recht große Unterschiede bei den Zeitangaben vorhanden sind. Hier spielt es eine nicht zu unterschätzende Rolle, welches Gedankengut zu Grunde liegt, oder welche Berechnungsvorlagen verwendet werden. Betrachtet man die Gestirnkonstellationen „heliozentrisch“ (also von der Sonne aus betrachtet), entstehen gänzlich andere Zeiten als aus „geozentrischer“ Sicht (also von der Erde aus betrachtet). Da alle Erden-Lebewesen wie Pflanze, Tier und Mensch auf der Erde leben, ist also die geozentrische Betrachtung die realistischere. Da nun nicht nur der Mond über bestimmte Kräfte verfügt, welche die Pflanzen unterschiedlich wachsen lassen, – sondern der Mond auch eine Art Vermittlerrolle übernommen hat und die Kräftewirksamkeiten, die vom Tierkreis und den Planeten ausgehen, zur Erde weiter leitet, entstehen bei den Berechnungen der Konstellationen nochmals Unterschiede. Im Kalender von Maria Thun wurde daher die astrologische Einteilung des Tierkreises zugrundegelegt. Diese nimmt im Tierkreis soviel Grad je Tierkreisbild oder Sternbild ein wie die Wirkungsweise und tatsächliche Größe des Einzelnen auf der Erde, die z.B. bei den Pflanzen beobachtet werden kann.

Zur Autorin:
Die deutsche Anthroposophin Maria Thun ist Pionierin des Pflanzenanbaus im Einklang mit kosmischen Kräften und lebte von 1922-2012. Seit 1963 erscheint jährlich ihr Aussaatkalender - der mittlerweile in 21 Sprachen übersetzt wird. Maria Thun wuchs auf einem Bauernhof in der Nähe von Marburg auf. Während des Zweiten Weltkrieges war sie als Krankenschwester in der Krankenpflege tätig. Sie heiratete den Maler und Anthroposophen Walter Thun, Kunstlehrer an einer Waldorfschule, den sie während des Krieges kennengelernt hatte. Durch ihn kam sie bereits Anfang der Vierziger Jahre mit der biologisch-dynamischen Bewegung Thüringens in Kontakt. Immer schon eine hingebungsvolle Gärtnerin, wurde sie durch Rudolf Steiners Anthroposophie angeregt, ihre Pflanzen genauer zu beobachten. Unter Nutzung eines Saatkalenders von Rulni, der Mondphasen berücksichtigte, beobachtete sie bei neunjährigen Versuchen ab 1952 einen Zusammenhang zwischen dem Stand des Mondes im Tierkreis und dem Wachstum von Radieschen, abhängig vom Aussaatzeitpunkt. Hieraus leitete sie vier verschiedenen Wachstumstypen bei Pflanzen entsprechend der Elemente ab. Ihre erste Veröffentlichung dazu erschien als Aussaatkalender für 1963. Marias Sohn, der Imkermeister Matthias Thun, leitet heute zusammen mit seiner Frau Anna den Verlag, in dem die Schriften der Thuns erscheinen. Die Familie lebt seit 1976 in Dexbach (bei Marburg in Hessen), wo Maria Thun im Jahr 1971 die "Versuchsstation für Konstellationsforschung im Pflanzenbau" gründete.